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CDs |
| Auf Wunsch signieren Stephanie und Christoph Haas ihre gekauften CDs. | |
| anima mea | |
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Am 1. März wurde unser Album "anima mea" auf dem
NAXOS-Label veröffentlicht. „Magnificat anima mea Dominum“ - interpretiert in einer
Version, die um 1250 im Kloster St. Emmeran aufgezeichnet wurde. Das
berühmte Canticum Mariae korrespondiert mit dem Lobgesang „Salutatio
Beatae Mariae Virginis“ des Francesco d'Assisi, mit frühchristlichen
Gesängen aus Mailand und Sankt Gallen, Kompositionen der Hildegard von
Bingen und dem grandiosen Organum „Per tuam crucem. Miserere“ von Leoninus
- einem Höhepunkt mittelalterlicher Sakralmusik. - Informationen zu den Gesängen und Musikinstrumenten - Die Liedtexte und Übersetzungen (pdf) |
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Bestellformular für CDs
(pdf) Bestellformular für CDs (*.doc) zum Ausfüllen am PC |
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| Trackliste der CD: (Hörbeispiele im MP3-Format) | |
| 1. | Adorna Thalamum | |
| 2. | Credo, quod Redemptor meus vivit | |
| 3. | Salutatio Beatae Mariae Virginis | |
| 4. | Qui habitat in adiutorio altissimi | |
| 5. | Christe qui lux es et dies | |
| 6. | Sicut cervus | |
| 7. | O viriditas digiti Dei | |
| 8. | Immutemur habitu | |
| 9. | Per tuam crucem. Miserere | |
| 10. | Per tuam crucem. Miserere | |
| 11. | Magnificat | |
| 12. | Exaudi nos, domine | |
| total time 64:40 | ||
| Rubin | |
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Sakrale Musik des Mittelalters |
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Liebe, Leidenschaft und Passion sind im Rubin
in kristalliner Form geborgen. Sein leuchtendes Rot steht für das
Herzinnerste und inspirierte zu dieser Auswahl
meditativ-spiritueller
Musik aus Mittelalter und Gegenwart.
Vorgregorianische Choräle aus der
Laterans-Basilika, im antiken Versmaß gestaltete Poesie von
Hrabanus Maurus
(780 - 856),
Kompositionen von
Abaelard
(1079 - 1142),
Hildegard von Bingen
(1098 - 1179) und
Leonin
(Notre-Dame Paris um 1180) begegnen
rhythmisch akzentuierter und schwebend
zarter Instrumentalmusik von Christoph Haas.
Das
Ensemble Cosmedin
gestaltet die mittelalterlichen Gesänge mit hoher Sensibilität und
einer geradezu glühenden Intensität. Gegründet im Studium der
handschriftlichen Quellen
akzentuiert ihre konsequente
Orientierung am Text die
Dynamik
und Dramatik des gesungenen Wortes. Die ungewöhnliche
Instrumentierung beleuchtet die orientalischen
Wurzeln der europäischen Sakralmusik:
Eine Einladung, die Schönheit und Spiritualität Alter Musik neu zu
entdecken. |
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"Der rote Rubin gilt als Stein des Heils. Er
besitzt besondere Symbolkraft. Steht für Liebe, Geist, Leidenschaft.
Für das Wort Gottes und für das Blut Christi. "Rubin": diesen
beziehungsreichen Titel trägt die neueste CD des Stuttgarter "ensembles
cosmedin" mit der Sängerin Stephanie Haas und ihrem Mann Christoph
Haas, der als Komponist und Instrumentalist ein intelligenter und
akzentuierender Mitgestalter ist. Stephanie und Christoph Haas sind
Autoritäten für sakrale Musik des Mittelalters. "Rubin" knüpft an
frühere Veröffentlichungen an. Wieder wurde aus den Quellen heraus
eine Kostbarkeit nach der anderen geschöpft und zu einem Programm
gefügt, das in seinem künstlerischen Rang und in seiner spirituellen
Aura gleichermaßen leuchtet: stark und geheimnisvoll und erhaben
schön. Innig und klar, ja ekstatisch klar mitunter und in einem Glanz
ohne Ende. Dank der Gesangskunst von Stephanie Haas, die ihre Stimme wie einen exakten Lichtstrahl führt und dabei die Prägnanz eines jeden Tons mit Wärme und Ausdruck bereichert. Sie hat den großen hymnischen Atem und die Zärtlichkeit frommer Demut. Jubel und Inbrunst in den Melismen und das schwebende Hineingleiten in die mystische Schau vor allem der Hildegard von Bingen, deren Antiphone Stephanie Haas erlesen rein und wahrhaftig singt. Aber auch Pierre Abaelard und Hrabanus Maurus gehören zu den Preziosen dieser CD, welche die frühe Musik des Abendlandes jeder Zeitlichkeit enthebt. Auch, weil Christoph Haas mit seinen feinen Instrumentierungen und mit seinen von einem rhythmischen Logos geprägten Kompositionen Uraltes neu und nah erleben lässt. Von schlichter, vollkommener Schönheit sind das österliche Alleluja aus der Lateranbasilika und das Alleluya des Leonin aus Paris. In diese Allelujas - sagt Stephanie Haas - hat sie sich verliebt. Man hört es. An der Freude ihres Singens. An ihrer Hingabe. An der Art, wie sie jeden Ton in Reinheit kleidet und schmückt." (Hansdieter Werner, GEA 16.1.2008) |
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"Seit 1999 arbeiten Stephanie und Christoph Haas
als Ensemble Cosmedin an der klingenden Verwirklichung neuer
Zuwegungen zu alter Musik. Das vorsichtige Öffnen der Rezipienten für
neue Hörgewohnheiten ist ihnen dabei zur zweiten Natur geworden. Mit
ihrer warmen und zugleich präzisen und von außergewöhnlicher
personaler Präsenz geprägten Stimme lässt Stephanie Haas uns an ihrem
über die Jahrhunderte geführten Dialog teilnehmen. Fragendes Forschen,
das sein Ziel jenseits der ausgetretenen Pfade erreicht, wird in
subtile Klangwelten umgesetzt. Diese wären undenkbar ohne das mal
zarte, mal fordernde, mal von drängenden Rhythmen geprägte
Klanggeflecht, das Christoph Haas um die sakrale Musik des
Mittelalters gewebt hat." Interpretation:***** Technik:***** (Barbara Stühlmeyer, musica sacra 2008) |
| "Geborgen in der Spiritualität des Mittelalters öffnen Stephanie und Christoph Haas Fenster zur Transzendenz. Voller Freude und Klarheit und innerem Tanz. Alles in diesem Singen ist durchdacht und gestaltet - und zeugt von berührender Hingabe. Erde und Himmel. Mensch und Mysterium. Fülle und Stille." (Hansdieter Werner, Musikjournalist) |
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"Seit einigen Jahren gestaltet das Musikerpaar Stephanie und Christoph Haas berückend meditative, musikalisch dichte Aufnahmen, deren Kern Stücke aus der originären, mittelalterlichen liturgischen Musik bilden. Stephanie Haas interpretiert auf dieser CD Hymnen und Antiphone aus dem 7. bis 12. Jahrhundert, unter anderem von Hrabanus Maurus oder Hildegard von Bingen. Christoph Haas begleitet die Sängerin auf so wundersam anmutenden Instrumenten wie dem Streichpsalter, der Rubeba, der Tambura, Röhrenglocken, Tintinnabula oder Rahmentrommeln. Er ist ein Meister des klassischen und kreativen Schlagwerks und bringt sich zudem auch mit Solostücken in diese Aufnahme ein. Eine behutsame Annäherung der Gregorianik an die rhythmische Improvisation, sehr dicht, für Stunden intensiven Musikgenusses und der geistigen Erholung." (Martin Erdmann, "Gutes aus Klöstern" 2008/2009) |
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Ausschnitte aus einem Konzert |
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Video-Film |
| Trackliste der CD: (Hörbeispiele im MP3-Format) | ||
| 1. | Alleluia. Pascha nostrum immolatus est |
Rom, Lateran-Basilika (um 650) |
| 2. | Benedictus es Domine | Canticum (um 1000) |
| 3. | Alleluya. Benedictus es Domine | Leonin, Paris, Notre Dame (um 1180) |
| Hrabanus Maurus (780 - 856): | ||
| 4. | Ver Oriens Ignis | |
| 5. | Tibi Christe, splendor Patris | Hymnar Moissac (um 1000) |
| 6. | Omnia iam splendent vero de lumine Christi | |
| 7. | Itinera | Christoph Haas (*1953) |
| 8. | O cruor sanguinis/O rubor sanguinis | Hildegard von Bingen (1098-1179) |
| 9. | Urspring I | Christoph Haas |
| 10. | O quanta qualia sunt illa sabbata | Pierre Abaelard (1079 - 1142) |
| 11. | Cruzar | Christoph Haas |
| 12. | Hildegard von Bingen | |
| 13. | Urspring II | Christoph Haas |
| 14. | Urspring III | Christoph Haas |
| 15. | Spiritus sanctus vivificans | Hildegard von Bingen |
| 16. | Trignis | Christoph Haas |
| 17. | Hildegard von Bingen | |
| 18. | Rubin | Christoph Haas |
| 19. | Laus trinitati | Hildegard von Bingen |
| total time 65:28 24 S. booklet | ||
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Bestellformular für CDs
(pdf) Bestellformular für CDs (*.doc) zum Ausfüllen am PC Auf Wunsch signieren Stephanie und Christoph Haas ihre gekauften CDs. |
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| Hrabanus Maurus: Hymnen | Ersteinspielung! | ||
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Stephanie Haas: Gesang, Rezitation |
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| CD hier bestellen (pdf) | |||
| Trackliste der CD: (Hörbeispiele im MP3-Format) | |||
| 1. | Festum nunc celebre / Hymnus ad matutinum / In ascensione Domini | 6:02 | |
| 2. | Tibi, Christe, splendor patris / Hymnus de Michale Archangelo | 3:05 | |
| 3. | De laudibus sanctae crucis VII | 1:11 | |
| 4. | Veni, creator Spiritus / Hymnus in Pentecosten | 4:18 | |
| 5. | Epitaph | 2:34 | |
| Trackliste der CD:(Hörbeispiele sind im MP3-Format verlinkt, Sie können jeweils kurze Ausschnitte anhören) | |||||||
| 1. | O quam pretiosa | H.v.Bingen | 4:04 | 7. | O tu illustrata | H.v.Bingen | 5:43 |
| 2. | Saltatio | C.Haas | 1:42 | 8. | Lucida materia | C.Haas | 3:26 |
| 3. | O clarissima mater | H.v.Bingen | 7:31 | 9. | O vos Angeli | H.v.Bingen | 9:59 |
| 4. | Topazio | C.Haas | 3:58 | 10. | Canticum | C.Haas | 3:18 |
| 5. | O choruscans lux stellarum | H.v.Bingen | 3:23 | 11. | O Jerusalem | H.v.Bingen | 13:21 |
| 6. | Tirmana | C.Haas | 5:48 | 12. | Quasi nubes in caelo | C.Haas | 4:27 |
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Hildegard von Bingen (1098-1179) und Christoph Haas
(*1953): Die kühnen Gesänge einer Mystikerin des 12. Jahrhunderts begegnen
meditativ-tänzerischen Instrumental-Kompositionen eines Perkussionisten
des 21. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Hildegards großer Gesang an die Engel: Ihre kühnste Komposition, die sich über einen Ambitus von zweieinhalb Oktaven spannt. |
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"Kaum wahrnehmbar schält sich der auf der Tambura
gestrichene Orgelton aus der Stille. Die Stimme windet sich leuchtend
Stufe um Stufe in die Höhe, um oben angekommen, sternengleich zu strahlen.
Diese Musik atmet gleichermaßen einen wunderbaren, inneren Frieden sowie
eine fast überirdische Freude. Die Gesänge der Hildegard von Bingen und
die Instrumentalkompositionen von Christoph Haas vermitteln gleichsam
klingende Stille. Zu Herzen gehend die unprätentiöse Hingabe der
Interpreten, die der Musik ein Höchstmaß an wohl tuender Authentizität
verleihen." (Gabriele Karen Metsker, Februar 2005) |
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| Gesänge Hildegards in einer herausragenden Interpretation des Ensemble Cosmedin, instrumentiert für Röhrenglocken, Slide Chitra Tambura, Percussion und arrangiert von Christoph Haas, einem der wichtigsten spirituellen Musiker der Gegenwart. Seine Instrumental-Kompositionen für Psalter Tambura, Tambura con arco, chimes & cymbals kommentieren und reflektieren die mittelalterlichen Gesänge. Sie machen Gemeinsamkeiten zwischen der Sakralmusik des europäischen Mittelalters und orientalischer Musik hörbar, schlagen Brücken zwischen Okzident und Orient. | |||||||
| "Subtile, das ganze Spektrum sensitiver Hörfähigkeit herausfordernde Klanginseln, die mitten hineinführen ins Herz der Wirklichkeit. Hier ist vielleicht die tiefste Verbindung zwischen der Musik von Christoph Haas und Hildegard von Bingen zu sehen, dass sie den Weg für das Übersteigende öffnen. Stephanie und Christoph Haas führen einen Dialog über die Grenzen der Zeit hinweg: Melodien einer liturgischen Komponistin des 12. Jahrhunderts konfrontiert und verschmolzen mit den Kompositionen eines Perkussionisten des 21. Jahrhunderts. Das Ensemble Cosmedin setzt eine die Kulturen übergreifende Vision musikalisch um: Die Vision des auf der Erde wurzelnden, aber in den Himmel hineinreichenden Menschen." (Dr. Barbara Stühlmeyer) | |||||||
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Bestellformular für CDs
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| Hörbeispiele (MP3) aus weiteren Produktionen des Ensemble Cosmedin: | |||||||
| Aus der CD "La musica inventa al silencio": | |||||||
| - Enigma II | (1:06 min, 1213 kB) |
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| - Elegie | (0:31 min, 531 kB) | |
| - Enigma III | (0:39 min, 772 kB) | |
| - Enigma IV | (1:00 min, 1156 kB) | |
| - De Spiritu Sancto - O ignee Spiritus | (0:40 min, 470 kB) | |
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Stille ist geräumig |
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"Eine sehr durchdachte
Zusammenstellung zeitgenössischer Kompositionen für Percussion und
Stimme. Den Leitfaden bildet die vierteilige Komposition Enigma.
Christoph Haas führt in eine Klangwelt von ungeahnter Weite. Höchst
diffizil macht er das reiche Obertonspektrum seiner Instrumente hörbar
und läßt ein zutiefst ineinander verwobenes Geflecht von Melodien und
Rhythmen entstehen, die entspannte Ruhe und wache Aufmerksamkeit
zugleich bei den Zuhörenden evozieren. |
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Bestellformular für CDs
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| Aus der CD "Lilium": | ||
| - Alleluia | (1:22 min, 814 kB) |
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| - Laetitia | (0:51 min, 900 kB) | |
| - O virga ac diadema | (1:05 min, 1160 kB) | |
| - O gloriosissimi | (1:55 min, 902 kB) | |
| - Perdito | (1:00 min, 1058 kB) | |
| - O viridissimi virga | (0:34 min, 432 kB) | |
| - Ave, generosa | (0:34 min, 593 kB) | |
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| "Der Sängerin Stephanie Haas gelingt es, die musikalische Spannung vom Wortakzent und der dichterischen Eigenart des jeweiligen Textes abzuleiten. sie gibt dem Gesang Raum und Zeit: eine ungewöhnliche Ruhe und Eindringlichkeit ist dieser Hildegard-Interpretation zu eigen." (Martin Erdmann "Gutes aus Klöstern") | |||
| "Dem Ehepaar Stephanie und Christoph
Haas ist mit ihrem Projekt ,Lilium' etwas Besonderes gelungen: Hildegards
Musik, von Stephanie Haas engelsstimmenklar vorgetragen, und zwar in
Gesellschaft modernen, klangfarbenreichen Schlagwerks. Herausgekommen ist
mit ,Lilium' eine CD, die auf zeitgemäße Weise die intensiv spirituelle
Atmosphäre von Hildegards Musik vor Ohren zaubert. All dies gelingt, ohne in
Esoterik-Kitsch abzudriften. Imaginäres Mittelalter - vielleicht könnte sich
Hildegard von Bingen heutzutage solche oder ähnliche Musik ausgedacht haben.
Stephanie und Christoph Haas halten mit ihrem eigenen substantiellen
Hildegard-Projekt gegen eine spekulative historische Aufführungspraxis
dieser Musik. Und sie vermitteln uns so einen erstaunlich direkten Zugang zu
dieser fernnahen Welt des 12. Jahrhunderts. Meditative und ätherische
Klänge, die den Gehalt von Hildegards Texten in Töne malen - mit
überraschender Reinheit und Schönheit. Sicher - ein Experiment. Indessen,
wie es scheint, ein überaus gelungenes." (Gaby Beinhorn, CD-Tipp SWR 2 Kultur vom 15.4.2002) |
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Sacred Space - Sacred Sound |
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| Hörbeispiele (MP3) aus "Sacred Space - Sacred Sound": | ||
| Ala | 581 KB, 0:36 Min. |
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| Dodici | 1927 KB, 1:15 Min. | |
| Pian San Giacomo | 1207 KB, 0:49 Min. | |
| Diapason | 1790 KB, 1:32 Min. | |
| Oktos | 1375 KB, 0:52 Min. | |
| Lux Stellarum | 1500 KB, 1:23 Min. | |
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Bestellformular für CDs
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Raum
und Musik Christoph Haas greift mit diesem Projekt die Proportionenlehre der Antike auf, die in Pythagoras ihren ersten Höhepunkt gefunden hatte. Für die Pythagoräer eröffneten Zahlen den Zugang zur Welt. Musik galt ihnen als vollkommendster Ausdruck harmonischer Proportionen. Was Musik für die Zeit, ist Architektur für den Raum: "Dieselben Zahlen, bei denen der Zusammenklang der Stimmen für die Menschen als etwas äußerst Liebliches erscheint, sind auch diejenigen, welche die Augen und die Seele mit wunderbarer Freude erfüllen," bemerkt Alberti. Später beschreibt Goethe sakrale Architektur als "verstummte Tonkunst", Schelling spricht von Kathedralen als "gefrorene Musik". Christoph Haas komponiert Musik an der Nahtstelle zwischen Morgenland und Abendland. Diese Musik zeichnet sich aus durch differenziertes Klangfarbenspiel und vielschichtige Polyrhythmik in oft ungeraden Metren, die sich immer wieder auf mittelalterliche Zahlensymbolik bezieht. In der Reduktion der Mittel begegnen sich Mittelalter und Jetztzeit - Christoph Haas gelingt eine Durchdringung der Geisteshaltungen und Stilwelten. Explizit bezieht er sich auf die Tradition der abendländischen Sakralen Musik, bearbeitet Gesänge der Hildegard von Bingen und Choräle von Martin Luther. Seine Kreativität schlägt Brücken zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents, zwischen Neuer Musik und der des Mittelalters - faszinierend und außergewöhnlich. Entstanden ist Musik, die hindurchtönt durch Zeiten, Epochen, Stile: pulsierend, obertonreich, meditativ, experimentell-forschend und klangsinnlich. Meditativ-magische Horizonte tun sich auf.
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DIAPASON
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"Weitausholend beginnt der Klang den ganzen Raum zu füllen, und während Christoph Haas seinem Instrument weitere Töne entlockt, bleibt der Nachklang der vorangegangenen Töne fast in unveränderter Stärke im Raum stehen, um sich mit den nachfolgenden zu verbinden. Der Zuhörer erschaudert unter der fast greifbaren Präsenz der Töne. Die Aufnahme beeindruckt durch die Virtuosität von Christoph Haas und die unglaubliche Dichte des Klangbildes. Selten habe ich eine Aufnahme gehört, in dem die Instrumente so plastisch, so nuancenreich eingefangen wurden." (Klassik.com) "Eine traumhafte DVD, geprägt von virtuosem Percussionspiel und dem Gefühl für Raum, Zeit und Klang in Perfektion. Großartiger Raumklang und exzellente Bildregie: Ein Traum in Percussion und Film, der seinesgleichen sucht." (Drums & Percussion" 5/2004 "In zwölf Stationen durchmisst der Stuttgarter Percussions-Virtuose die klanglich-räumlichen Dimensionen des außergewöhnlichen Aufnahmeorts: Die Chiesa Rotonda von San Bernardino (Graubünden) bildet in ihrem architektonischen Ebenmaß die Grundlage für die sorgfältig ausgehörten, bei aller Kontemplation nie einlullenden rhythmischen Meditationen. Die von der Tontechnik vorbildlich festgehaltene Kirchenakustik durchtönt die schönen Naturaufnahmen wie ein magisches Kontinuum. Für stille Wintertage." (Dr. Juan Martin Koch, Neue Musikzeitung 12/2004) |
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