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Echo
 
"Höchstes Niveau und wahre Transzendenz."   Sidonie Farmer

 

"Ich finde es wunderbar und Hildegard von Bingen voll angemessen, wie Sie die Gesänge vertonen."   Jörg Zink (Pfarrer, Stuttgart)
 
"Beglückend."    Paul Giger (Violinist, Appenzell)
 
"Irdisch und himmlisch zugleich: Das Ensemble Cosmedin
"O tu illustrata de divina claritate, clara virgo Maria" - O du von göttlicher Klarheit erleuchtete, strahlende Jungfrau Maria". Das ist die Sprache einer Frau des 12. Jahrhunderts. Die verzückte Sprache der Hildegard von Bingen. Grundlage ihrer Gesänge, die sie aus gregorianischem Geist heraus geschaffen hat. Gesänge von großer Kühnheit und starker intervallischer Spannung, die in ihrer Prägnanz und Expressivität modern wirken. Stephanie Haas singt diese von religiöser Erotik durchglühten Gesänge mit ihren oft extremen Anforderungen an den Umfang der Stimme makellos rein. Mit Stärke und Klarheit und genauer Formung eines jeden Tons. Aus dem Ertrag eines gründlichen Quellenstudiums heraus und geborgen in der Spiritualität Hildegards. Alles in diesem Singen ist durchdacht und gestaltet - und zeugt von berührender Hingabe. Exakt ausgeführte melismatische Formeln werden zu
reichem Schmuck, ohne dass solch lineare Pracht unkontrolliert bliebe. Die "illuminatio", die Erleuchtung dieses Singens kommt von innen und von einem wachen Verstand.
Stephanie Haas hat die Inbrunst und die visionären Ausbrüche der berühmten Benediktinerin, ihre Lyrik und ihr demütiges, preisendes Beten in Musik in ein Singen aufgenommen, das Tiefe und Erhabenheit umschließt und das sich vollständig der Bedeutung und der Schönheit Hildegardscher Gesänge öffnet. Mehrere CDs geben davon Zeugnis. Sie zählen zu jenen Kostbarkeiten, die bleiben. Auch für die Hymnen des Rhabanus Maurus ist Stephanie Haas eine kompetente Interpretin. Sie gibt diese Hymnen auf einer stetigen, liturgisch ausgerichteten Linie wieder. Mit Sinn etwa für die Symbolik des Lichtes wie im Pfingsthymnus "Veni, Creator Spiritus". Auch hier ist ihr Singen durchstrahlt von Wahrhaftigkeit.
Eine Spezialistin also für Altes? Keineswegs. Stephanie Haas hat auch Herz und Stimme für die zeitgenössische Musik. Zum Beispiel für Adriana Hölszky, Milko Kelemen, Sofia Gubaidulina, Aribert Reimann oder Violeta Dinescu, deren Werke sie mit höchster Intensität und technischer Sicherheit singt. Diese enorme Spannweite über Jahrhunderte und Stile hinweg macht sie als Sängerin unbedingt glaubwürdig. Von einem Epochendenken hält sie nichts. Für sie gibt es nur die unmittelbare Gegenwärtigkeit von Musik. Wie auch für Christoph Haas. Seit 1999 musizieren sie zusammen als "Ensemble Cosmedin". Ein Musiker-Paar von besonderem Rang.
Christoph Haas ist der weltoffene und weltweise Denker des Rhythmus. Er kennt die Kulturen des Rhythmus von Lateinamerika bis Indien. Er ist vertraut mit antiker Harmonielehre und dem "ordo" der Zahl, in dem sich auch Kosmisches spiegelt. Er kennt die Zusammenhänge zwischen Architektur und Musik, zwischen Raum und Klang. Und er ist ein komponierender Percussionist, der die Vielfalt des Rhythmus und die des Klangs ordnend zusammenführt. Hochintelligent und dabei immer in dem Zauber und dem kultischen Urgrund von Rhythmus und Klang wurzelnd. Langhalslaute, Röhrenglocken, Gongs, Rahmentrommel, Zimbeln sind seine bevorzugten Instrumente. Die feinen Begleitungen, die Christoph Haas zum Gesang seiner Frau entwirft, öffnen Räume des Verstehens, des Nachklingens und Nachsinnens. Sie sind mehr als nur apart: sie stellen reflektierend und animierend die Einheit von Geschichte und Gegenwart her. Sie öffnen Fenster zur Transzendenz. Sind voller Freude und Klarheit und innerem Tanz. Musik, die nichts behauptet, aber alles bedeutet. Erde und Himmel. Mensch und Mysterium. Fülle und Stille."    
Hansdieter Werner (Journalist, Reutlingen)
 
"Auf Eurem Weg nach "oben" bleibt ihr euch selber treu. Das habe Ich am stärksten gespürt während Eures Konzertes in Lugano. Euch wieder zu hören mit Eurer aussergewoehnlichen Sensibilität, Begabung, Offenheit, mit Eurem wachsenden Verständnis für Grenzen, Eure und die der Welt. Eure Autentizität, Reinheit, Hingabe, Echtheit - all dies bleibt, obwohl man spürt, dass Ihr einen langen Weg gegangen seit. Euer Schaffensweg, Euer Suchen bringt Euch der kristallinen und berührenden Klarheit immer naher (die Frage offenlassend, ob man in einem einzigen Leben das Ziel erreichen kann). All das vermittelt Ihr mir. Nach allen diesen Jahren habe Ich (durch meine sich auch gewandelte Wahrnehmung) die gleiche Kraft von damals in Eurer Arbeit wahrgenommen - in einer, sozusagen, leuchtenderen Form."    Claudia Pimpinelli (Landschaftsgärtnerin, Varese)
 
"Ihr seid noch ausdrucksvoller geworden! Die Perkussion von Christoph: atemraubende Ekstasen. Die Solos von Stephanie tief berührend: welch eine Kraft!"  Prof. Dr. Etty Mulder (Musikwissenschaftlerin, Niederlande)
 
"Sonntag Morgen: Ich höre RUBIN, bin ganz erfüllt vom wundersamen Klang und Rhythmus Ihrer Musik. Obgleich keine musikalische Kennerin, freue ich mich mein Leben lang einfach an Musik, die mir gut tut. Ihre besondere Stimme mit ihrer ehrlichen Klarheit, Tiefe und Ausdrucksintensität berührt mich sehr."   Hanne Marquardt (Fußreflexzonentherapeutin, Königsfeld-Burgberg)
 
Zwei
zwei – präsent im Chorraum
uns geschenkt für eine gute Stunde des Innehaltens, des Zu-Hörens und Lauschens
zwei schwingen
Stimme und Instrument
hinauf in himmlische Sphären
zwei Schwingen
gemeinsam fliegen
Zwei - ganz zart und behutsam, anmutig durchschreiten sie den Altarraum
Musik und Text gehen durch sie hindurch
zwei Instrumente erklingen – Frau & Mann
sich loslassend, selbst vergessend
für das Höhere
zwei Andächtige
versunken im Gebet der Töne
Zeiträume verdichtend
Jahrhunderte
JETZT
nehmen uns mit
hinein
hinauf
hinweg
hin zu uns
selbst

Christopher Sturm (Pfarrer, Stuttgart)
 
"Die innere Ruhe, die diese Musik nicht nur ausstrahlt, sondern im Hörer  auszulösen vermag, ist eine seltene Qualität. Die Stimme wird zur wahren  Vermittlerin dessen, was beim (Vor-)Lesen von Dichtung nicht gänzlich spürbar wäre: über-, aber nicht unpersönlich. Etwas ganz Besonderes, von dem ich mir wünsche, dass es viele Menschen erreicht und bezaubert. Das habe ich  mir lange im Rahmen des Austauschs der Kulturen gewünscht!"    Ludwig Pesch (Musikethnologe, Amsterdam)
 

"Das Ensemble Cosmedin live zu hören ist ein Erlebnis, das ganz sicher unvergessen bleibt. Nach einer Weile stellt sich ein ganz besonderes Gefühl ein, das man schwer beschreiben kann - vielleicht am ehesten mit dem Begriff "vollkommene Ruhe". Die PerKussionsbeiträge von Christoph Haas sind schlichtweg ein Erlebnis. Klangfarben, die immer wieder neu erblühen, um langsam zu vergehen, habe ich so noch nie wahrgenommen. Und noch nie habe ich eine Sängerin gehört, die so beseelt singen kann. Ihr Atem trägt ihre warmen Töne wie einen zarten Strom in den Raum, und es scheint, als könne sie diesen Strom wieder zurückholen. Man kann sich dieser Musik hingeben wie einem Naturereignis."     Elisabeth Schlotterbeck

 
"Kompliment, herrliche alte Musik! Sehr exquisit, absolute Spitzenklasse. Zauberhafte Versenkung in vergangene Zeiten, Klänge nicht von dieser Welt: Sakrale Musik des Mittelalters"      Norbert Nietsch
 
"Für mich war es die erste bewusste Begegnung mit dieser Art von Musik. Waren die ersten Minuten noch durchaus zweifelnd, ob ich einen klitzekleinen Zugang dazu finden würde, so fand eure Musik doch immer mehr und mehr den Weg in mein Herz. So wurde es für uns ein spannender und zugleich bewegender Konzertabend. Die Musik macht aber nur einen Teil der Faszination aus. Was mich besonders bewegte und ansprach, war diese Verbindung, ja Verschmelzung; Blicke, Lächeln... da waren zwei Menschen am Werk, die schlichtweg das Band der Liebe verbindet - und die diese besondere Art von Glück und Zufriedenheit an das Publikum weitergeben."     Joachim P.
 
"Vollkommen und schön war das Konzert und hat wohlgetan. Herzlichen Dank."     Ruth Schwarz
 
„Es war ein so fein abgestimmtes Programm, so aufeinander bezogen und auch auf den Wechsel setzend, so intensiv und so präzise dargeboten. Ich danke Ihnen."     Brigitte Pfäfflin
 
„Es war ein Abend mit "ewigen Klängen" und einer bezaubernden Stimme/Stimmung. Ein Abend voller Harmonie, ein Ort einer archaisch vernehmbaren Liebe.“    Dieter Kulhavy
 
„Es werden Ihnen bestimmt die Ohren klingen, wenn ich immer neu "anima mea"
höre und meditiere. Haben Sie herzlichsten Dank für dieses Geschenk, das
mich durch die Tage dieser Adventszeit begleitet.“
   Msg Konrad Schmidt
 
„Am Samstag vor dem ersten Advent haben wir Sie in der Hospitalkirche musizierend erlebt. Das war tief berührend für uns.“    Sigrid Schmalz
 
„Eure Musik bewegt mich tief. Ich bin sehr beeindruckt von eurem gemeinsamen musikalischen Weg, der - in Auseinandersetzung mit früher sakraler Musik, die ihr gestaltet und zum Ausdruck bringt – still konzentriert Wesentliches spürbar macht.“    Eva-Maria Berg (Autorin, Waldkirch)