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| "Gott leuchtet in allen Dingen" | |||||
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Meister Eckhart - Texte und Musik Am Anfang stand eine kleine musikwissenschaftliche Sensation: Vor kurzem wurde in Erfurt eine Handschrift wiederentdeckt, die beinahe 500 Jahre lang verschollen war. Das Manuskript enthält Gesänge aus dem Umfeld Meister Eckharts, der um 1275 in Erfurt in den Dominikanerorden eintrat und später dort als Prior wirkte. Antiphone aus dem "Erfurter Rituale" werden vom Ensemble Cosmedin erstmalig seit der Wiederentdeckung aufgeführt: "Näher kann man Meister Eckart musikalisch nicht kommen" (SWR 2). |
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| Hörbeispiele (mp3): | |||||
| Adorna Thalamum | Immutemur habitu | ||||
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Zeitgenössische Akzente setzt eine Komposition für
Stimme und Percussion des Schweizer Komponisten Daniel Glaus: "O
uberweseliches Gut - Vom Senfkorn. Versuch über die Sequenz Granum Sinapis"
für Stimme und Percussion (1993) Die Komposition (UA 2010 im Berner
Münster durch das Ensemble Cosmedin) verbindet mittelhochdeutsche Poesie
mit asketischem Schlagwerk und schafft einen Raum konzentrierter Stille. Verwoben mit der Musik rezitieren Stephanie und Christoph aus Meister Eckharts Schriften in mittelhochdeutscher und heutiger Sprache. |
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| Hörbeispiel (mp3): "Gott leuchtet in allen Dingen" | |||||
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"Du aber sei ohne Angst" |
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Hildegard von Bingen in Briefen und Kompositionen
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| "anima mea" | |||||
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"Magnificat anima mea Dominum..." das berühmte Canticum
Mariae korrespondiert mit dem Lobgesang „Salutatio Beatae Mariae Virginis“
des Francesco d'Assisi, mit Kompositionen der Hildegard von Bingen und
Gesängen aus Paris, Mailand, Sankt Gallen und Erfurt - eine subtil
leidenschaftliche „Musik der Seele“. Hörbeispiele (mp3): |
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| Magnificat | Salutatio Beatae Mariae Virginis | ||||
| O viriditas digiti Dei | Qui habitat in adiutorio altissimi | ||||
| Vision | |||||
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Gregorianische Gesänge des Hochmittelalters aus Sankt
Gallen und Paris, Kompositionen von Sofia Gubaidulina, Joanne Metcalf, Hildegard von Bingen, Aribert Reimann und Christoph Haas auf Texte von Hrabanus Maurus, Franz von Assisi, Paul Celan und Ingeborg Bachmann. |
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| "Caritas abundat in omnia" | |||||
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- Die Liebe durchströmt alles - Gregorianische Gesänge und Texte von Klara und Franz von Assisi Hörbeispiele (mp3):
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| Salutatio Beatae Mariae Virginis | |||||
| ALLELUIA | |||||
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Nicht endender Jubel Werke von Hrabanus Maurus und Hildegard von Bingen, Musik aus Notre Dame Paris sowie aus den Klöstern Einsiedeln und Sankt Gallen Schon im 4. Jahrhundert wurde das Alleluia nach dem Vorbild der Jerusalemer Liturgie in das römische Repertoire eingeführt. In den strömenden Melodien - von einer Gestalt in die andere verfließend - artikuliert sich die Sehnsucht, dass der Jubel nie enden möge. "Wer jubiliert, spricht keine Worte, sondern es ist ein Sang der Freude ohne Worte, es ist die Stimme des in Freude aufgelösten Herzens - und für wen geziemt sich diese Jubilatio mehr als für den unaussprechlichen Gott? Unaussprechlich ist er, denn die Sprache ist zu arm für ihn." schreibt Augustinus. |
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| Hörbeispiele (mp3): | |||||
| Alleluia. Haec est domus Domini Mailand; Gesang, Glocken, Streichpsalter | |||||
| Alleluia. Sancte Michael Rom; Gesang, Glocken | |||||
| Alleluia. Beati oculi Paris (ca. 1080); Gesang, Streichpsalter | |||||
| Alleluia. Non vos relinquam órphanos Einsiedeln (ca. 1000); Gesang, Streichpsalter, Zimbeln | |||||
| Alleluia. Omnes gentes plaudite manibus Sankt Gallen (ca. 900); Gesang, Streichpsalter, Tambura | |||||
| Alleluia. Pascha nostrum immolatus est Rom, Lateran-Basilika (um 650) | |||||
| Alleluya. Benedictus es Domine Leonin, Paris, Notre Dame (um 1180) | |||||
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Das Sichtbare und das Unsichtbare |
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"Aus den Visionen der Hildegard von Bingen" von Sofia Gubaidulina (1994/UA 1997 durch Stephanie Haas) steht im Zentrum. Die Komposition korrespondiert mit Werken von Tomás Luzian, Christoph Haas und Hildegard von Bingen. |
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La música inventa al silencio |
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Kompositionen
von Konrad Lechner (1911-1989), Tomás Luzian (1944-1996), Sofia
Gubaidulina (*1931), Hildegard von Bingen (1098-1179) und Christoph Haas
(*1953) |
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Carmina Divina |
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Musik aus der Zeit der Karolinger, die Jahrhunderte lang in Klosterbibliotheken vergessen war: Hymnen von Hrabanus Maurus (780 - 856), dem Benediktiner-Mönch, Abt von Fulda und Erzbischof von Mainz. Einige seiner Hymnen wurden 2006 vom Ensemble Cosmedin erstmals auf CD eingespielt und im Mainzer Dom der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Instrumentierung folgt Hraban's Schrift "De rerum naturis": Zimbeln (cymbala), Glocken (tintinnabulum), Laute (cithara) und Rahmentrommel (tympanum). |
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| Hörbeispiel (mp3): | |||||
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Laus pia
perpetua (In honorem sanctae crucis XXV) Hrabanus Maurus (780 - 856); Stimme, Santurpsalter, Glocken, Zimbel |
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Rubín |
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Lilium |
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Mittelalterliche Mariengesänge im Zeichen der Lilie und
Instrumentalkompositionen für Langhalslaute und Rahmentrommel schaffen
einen Klangraum, der sich durch Grundtonbezogenheit und Obertonreichtum
auszeichnet. Freie, ganz aus der Sprache entstehende Rhythmik und Rhythmen
der Zahl (numerus/ordo) bringen mittelalterliche Weltdeutung zum Klingen. |
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Sonnengesang |
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"Gott ist Licht". Der hellglänzende Helios als sichtbares Abbild des Unsichtbaren... eine Jahrtausendealte, die Kulturen übergreifende Überzeugung. Hildegard von Bingen preist in ihren kühnen Gesängen Gott als "lebendiges Licht und gleißende Flamme". Sakrale Gesänge aus dem Früh- und Hochmittelalter treffen auf Werke zeitgenössischer Komponisten. Sofia Gubaidulina vertonte "Aus den Visionen der Hildegard von Bingen. Franz von Assisis "Cantico delle Creature" und Ingeborg Bachmanns Gedicht "Nichts Schönres unter der Sonne" werden verwoben mit Kompositionen für großen Gong von Christoph Haas. Einen frühchristlichen Choral ("Christe, qui lux es et dies") bearbeitete er für Stimme und Röhrenglocken. |
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Klostergärten - das verborgene Paradies |
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Texte aus dem "Liber
Divinorum Operum" Hildegards von Bingen, dem Alten Testament ("Hohes
Lied") und aus dem "Hortulus" des Walahfrid Strabo. Lobpreisungen der
Grünkraft (viriditas) in Gesängen Hildegards von Bingen, Instrumentalmusik
von Christoph Haas. Hörbeispiel: O viriditas digiti Dei |
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inferno / paradiso |
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Milko Kelemen: "Inferno di Dante/Canto III" für Gesang und Percussion (2007 UA durch das Ensemble Cosmedin), Klaus A. Huber: "Traumgesicht" (1971), Sofia Gubaidulina: "Aus den Visionen der Hildegard von Bingen" (1994/1977), Hildegard von Bingen: "Paradisum aperuit". |
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